Psychotherapie

Die Grundlage unserer therapeutischen Haltung bilden die von dem Gesprächspsychotherapeuten Carl R. Rogers postulierten Basismerkmale Akzeptanz, Empathie und Echtheit. Lebensefahrung, Wertschätzung und nicht zuletzt Humor bringen wir mit. Wir freuen uns auf die Arbeit mit Ihnen!

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

Die Studienlage zum Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie (VT) bestätigt die gute Wirksamkeit und Effizienz dieses Ansatzes bei der Behandlung psychischer Erkrankungen. Da die Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist, werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen. Die Verhaltenstherapie basiert auf der Annahme, dass menschliches Verhalten, Erleben und Empfinden auf individuellen Lernerfahrungen beruht. Ein und der selbe Reiz, z.B. die Begegnung mit einem Hund,   führt bei Ihnen vielleicht zu einer freudigen Reaktion, zu Neugier und Annäherung – ein anderer Mensch verspürt dahingegen Herzklopfen, Angst, und möchte die Flucht ergreifen. Der Unterschied besteht in der lerngeschichtlichen Erfahrung mit Hunden und der Bewertung der Situation.Die Verhaltenstherapie verändert problematisches Verhalten systematisch und methodisch vor dem Hintergrund von psychologischem und psychophysiologischem Grundlagenwissen.

Sekündlich prasseln Milliarden von Informationen auf unsere Sinne ein – tatsächlich verarbeiten kann unser Gehirn aber nur einen vergleichsweise kleinen Anteil davon. Die Art und Weise, wie Sie hier filtern und bewerten, welche Informationen Sie also aufnehmen und verarbeiten, worauf Sie reagieren – und wie – ist charakteristisch für Sie und zeichnet Sie aus. Dieser Prozess ist jedoch auch häufig von irrationalen Annahmen geleitet und von so genannten “Denkfehlern” gekennzeichnet. Therapeutisch geleitet wird ein “Umlern-Prozess” initiiert, eine Art “Filterwechsel”, der Ihnen eine neue Sicht auf die Dinge ermöglicht, und “falsch” Gelerntes restrukturiert.

Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP)

Die von Prof. Dr. Rainer Sachse entwickelte Klärungsorientierte Psychotherapie greift Aspekte der Schematherapie, der zielorientierten Gesprächspsychotherapie und des Focusing auf. In Ergänzung zu den “klassischen” Ansätzen der Verhaltenstherapie und der kognitiven Psychotherapie dient KOP (gemäß dem Grundsatz “Klären vor Lösen”) dem tieferen Verständnis Ihrer Symptomatik. Die biographisch verankerte Entstehungsgeschichte Ihrer Problematik wird beleuchtet. Zentral ist die Fragestellung, in welchem Kontext unflexibles Erleben und Verhalten, das Sie heute störend finden und das Ihnen Leidensdruck verursacht, einmal Sinn gemacht hat. Sowohl auf kognitiver als auch auf affektiver Ebene erfolgt eine Bearbeitung Ihrer Verarbeitungsmuster, so dass Sie sich von ungünstigen, “alten” Strategien lösen können. Inbesondere bei der therapeutischen Bearbeitung von Persönlichkeitsstörungen und Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich hat sich KOP  bewährt.


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